Rechte junger Menschen unter Druck

Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe: Rechte junger Menschen unter Druck

 

Der Arbeitskreis G5 nimmt Stellung zu den aktuellen Kürzungsplänen in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Vorschläge gefährden Rechtsansprüche, schwächen bewährte Strukturen und drohen die Unterstützung junger Menschen erheblich einzuschränken.

Der Paritätische Gesamtverband hat am 16. April 2026 ein internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht. Das Dokument belegt, dass hinter verschlossenen Türen weitreichende Einschnitte in Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen diskutiert werden.

Insgesamt umfasst das Papier mehr als 70 Vorschläge mit einem bezifferten Kürzungsvolumen von über 8,6 Milliarden Euro – ohne die absehbaren sozialen und finanziellen Folgekosten zu berücksichtigen. Nordrhein-Westfalen war an der Erarbeitung beteiligt.

Die komplette Stellungnahme findet ihr hier:

Stellungnahme AK G5_Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe

 

Der Arbeitskreis G5 – eine Stimme für die Jugend
Der Arbeitskreis G5 ist der Zusammenschluss der fünf landeszentralen Trägergruppen der Kinder- und Jugendförderung in Nordrhein-Westfalen: Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen e. V. (AGOT NRW), Landesjugendring NRW (LJR NRW), Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW (LAG JSA NRW), Landesarbeitsgemeinschaft Kulturelle Jugendarbeit NRW (LKJ NRW) sowie das Paritätische Jugendwerk NRW (PJW NRW).
Der G5 versteht sich als gemeinsame Plattform und Interessenvertretung der freien Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam bündeln wir die Perspektiven der Praxis und setzen uns für die Interessen junger Menschen sowie für eine starke, vielfältige und unabhängige Kinder- und Jugendhilfe ein.