Dokumentation der Fachtagungen „Angekommen?! (Offene) Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen – Impulse für die Praxis“ der AGOT-NRW in Paderborn sowie in Moers verfügbar

Die Dokumentation finden Sie ganz unten unter „Downloads“.

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit hat sich in den vergangenen Monaten vielerorts zu einer wichtigen Institution für geflüchtete junge Menschen entwickelt. Flexible und niederschwellige Angebotsstrukturen, interkulturelle Kompetenzen, Abbau von Diskriminierung und Vorurteilen usw. machen die Offene Arbeit sowohl fachlich als auch politisch zu einer bedeutenden Akteurin in der Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Die Fachkräfte der Offenen Arbeit helfen Geflüchteten, sich im „neuen“ Sozialraum zu orientieren und gestalten basale Partizipationsformen mit ihnen. Gleichzeitig stellen der erhöhte Zulauf von jungen Menschen mit Fluchthintergrund in Verbindung mit ihren individuellen Fluchterfahrungen, prekären Aufenthaltssituationen und weitere Faktoren die Einrichtungen der Offenen Arbeit – wie auch die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt – vor vielfältige Herausforderungen.

Aus diesen Gründen haben die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen e.V. – kurz AGOT-NRW – und ihre vier Mitgliedsverbände sich bereits Anfang 2015 die Thematik und die Anfragen aus der Praxis zu ihren Schwerpunkten gemacht. Dazu hat sie u.a. Fachtagungen durchgeführt und sich für eine Sonderförderung durch das Land Nordrhein-Westfalen eingesetzt.

Die beiden letzten Fachtagungen liefen unter dem Titel „Angekommen?! (Offene) Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen – Impulse für die Praxis“ im November 2015 und Februar 2016. Ziele der Tagungen waren neben einem konzeptionellen Überblick die Bündelung und Systematisierung der bisherigen Erfahrungen im Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen insbesondere für die Offene Arbeit.

Mit dieser Ausgabe der „Offene Jugendarbeit“ werden wichtige Expert_innenaussagen, erste Einsichten und Statements dieser beiden Tagungen dokumentiert. Es handelt sich hierbei um keine besserwisserischen Patentrezepte, sondern um Denkanstöße, Praxisbeispiele und Arbeitshilfen, von denen wir annehmen, dass sie auch über den Tellerrand NRWs hilfreich sein können.

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