Jugendpolitiker*innen zeigen sich begeistert über die Vielfalt der Projekte mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V. (AGOT-NRW e.V.) am 11.12.2017 in Witten | über 200 Projektdurchführende ziehen ein Resumée zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Geflüchteten und diskutieren mit Jugendpolitiker*innen über die Situation in den verschiedenen Regionen NRW’s.

Das Projekt „Vielfalt – Wir leben sie!“, gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW, ermöglichte über die AGOT-NRW auch im Jahr 2017 für Projekte aus Einrichtungen ihrer Mitgliedsverbände eine zusätzliche Förderung zur Stärkung und zum Ausbau der Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Arbeitsfeld mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. 170 Einzel-Projekte, auf 66 Kommunen in NRW verteilt, mit einer inhaltlichen Fülle an verschiedenen Angeboten konnten so in diesem Jahr stattfinden. Um dieses Projektjahr gebührend abzuschließen, trafen sich alle Projektdurchführenden und Interessierte am 11.12.2017 in der WERK°STADT in Witten.

Im Vormittagsbereich der Fachveranstaltung arbeiteten die Projektteilnehmer*innen in Form von Workshops und Vorträgen zu den Themen Trauma, Asylrecht, Rassismus und Rassismuskritik, Anti-Bias, Kinderrechte, Rolle der Fachkraft, Spielen ohne Worte sowie trans-/interkulturelle Kompetenzen. Dies waren alles Themen, die in vorangegangenen Treffen als wichtig für die aktuelle Arbeit vor Ort benannt wurden. Im Anschluss sammelten die Fachkräfte in regionalen Gesprächsrunden Meilensteine, Perspektiven und Herausforderungen für die Gespräche mit den jugendpolitischen Sprecher*innen von CDU, FDP, SPD und Grünen am Nachmittag. Dieser begann zunächst mit sehr wertschätzenden Worten von Jan Lamontain (Leiter Projektgruppe „minderjährige Flüchtlinge“ im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW), der sich im Namen des Ministeriums dankbar für das hohe Engagement der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zeigte und ihren wichtigen Stellenwert im gesamtgesellschaftlichen Prozess der Integration hervorhob.

Josefine Paul (Bündnis 90/ Grüne), Dr. Dennis Maelzer (SPD), Jens Kamieth (CDU) und Alexander Brockmeier (FDP) begaben sich anschließend in die regionalen Gesprächsrunden und diskutierten angeregt mit den Fachkräften über die Bedarfe und Perspektiven in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Im abschließenden Resumée zeigten sie sich beeindruckt über das Engagement der Projektdurchführenden und formulierten einstimmig das Ziel, gemeinsam an der Vereinfachung der Rahmenbedingungen für die Arbeit der OKJA zu arbeiten.

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