Wir fördern Prävention (sexualisierter) Gewalt Motto: Gemeinsam. Sicher. Stark! AGOT NRW
Vernetzung
Prävention (sexualisierter) Gewalt in der OKJA

AGOT-NRW e.V.

Prävention (sexualisierter) Gewalt als Thema in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

 Gewaltschutz, und damit auch die Prävention (sexualisierter) Gewalt (kurz P(s)G), wurde in den letzten Jahren in den gesellschaftlichen Fokus gerückt. Die AGOT NRW macht das Thema für die Offene Kinder- und Jugendarbeit stark, indem wir gemeinsame Interessen und Wissen der in der AGOT organisierten Trägergruppen verbinden, aktuelle Entwicklungen verfolgen und uns für die strukturelle Verankerung sowie gute Rahmenbedingungen in der OKJA einsetzen.

Grundlage unserer Arbeit bildet das 2022 in Kraft getretene Landeskinderschutzgesetz NRW (LKschG NRW). Es gibt Gewaltschutz, insbesondere P(s)G,  in NRW einen rechtlichen Rahmen und verankert die Auseinander- und Umsetzung mit dem Thema in der OKJA.

Positionierung der AGOT NRW e.V.

„Schließlich ist Prävention sexualisierter Diskriminierung und sexualisierter Gewalt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur funktionieren kann, wenn alle hinschauen, gemeinsam gearbeitet wird und wir Kinder und Jugendliche als Träger ihrer Rechte wahrnehmen.“

Partizipation von Kindern und Jugendlichen

Newsletter - Prävention (sexualisierter) Gewalt in der OKJA

Im Newsletter des Themenbereichs informieren wir über unsere Arbeit sowie über aktuelle Themen und Entwicklungen in den Bereichen P(s)G, Sexuelle Bildung, Landeskinderschutzgesetz NRW und mehr.

Aktuelle Ausgabe des Newsletters

Mehr als ein Konzept: Prävention nachhaltig gestalten

Prävention (sexualisierter) Gewalt ist ein fortlaufender Prozess, der neben der Entwicklung von Konzept und pädagogischer Haltung dauernde Reflexion und Weiterentwicklung benötigt. Präventionsarbeit hat eine Vielzahl wichtiger Querschnittsthemen: Intervention, Sexuelle Bildung, das Wissen um Kinderrechte, Entwicklung von sexualpädagogischen Konzepten und mehr. Hinzu kommt der Einbezug grundlegender Eigenschaften der OKJA wie Offenheit, Freiwilligkeit und Partizipation. Nur so kann Prävention nachhaltig wirken und fest in der Praxis verankert werden.

P(s)G, Gewaltschutz, Sexuelle Bildung als Thema unserer Trägergruppen

Die fünf Trägergruppen, die sich in der AGOT NRW e.V. zusammenschließen, bearbeiten das Thema Prävention und angrenzende Querschnittsthemen. Mit einem Fokus auf praxisorientierte Arbeit finden sich hier eine Reihe von Materialien, die Präventionsarbeit, Sexuelle Bildung und mehr in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aufgreifen.

Der ABA Fachverband unterstützt trägerintern bei der Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten und weiterer Arbeit im Feld. Er bietet dafür eine praxisnahe Arbeitshilfe sowie regelmäßige Fortbildungs- und Beratungsformate.

Der Fachverband der OKJA der AWO und des Jugendwerkes in NRW unterstützt und begleitet die Entwicklung von Schutzkonzepten und einer umfassenden pädagogischen Haltung in den Einrichtungen der AWO/JW.

Das Falken Bildungs- und Freizeitwerk NRW steht seinen Einrichtungen beratend und unterstützend sowie mit Bildungsangeboten und Praxisprojekten zur Seite. Bei der Entwicklung von Materialien steht die praxisorientierte Arbeit im Mittelpunkt. 

Die ELAGOT NRW setzt ihren Fokus auf den Bereich der Sexuellen Bildung für die Evangelische Jugend in NRW. Sie bieten verschiedene Formate, Arbeitshilfen und weitere Materalien an, um praxisnah zu arbeiten.

Die LAG katholische OKJA NRW stellt den Kinder- und Jugendschutz in den Mittelpunkt. Sie bietet Fachkräften Fort- und Weiterbildungen, Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten sowie Materialien für die Praxis an. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche wirksam vor Gewalt zu schützen und Fachkräfte in ihrer täglichen Arbeit zu stärken

  • tapU.nrw –  Mit „tapU.nrw“ wurde gemeinsam mit Jugendlichen und Fachkräften ein Material entwickelt, das die Auseinandersetzung mit Sexualität, Grenzen und Grenzverletzungen fördert und sprachfähig machen soll. Jugendliche lernen dabei, eigene Grenzen zu erkennen, sie zu kommunizieren und Risiken im Alltag zu reflektieren – analog wie digital. Das Spiel ist mehrsprachig und barrierearm (u. a. für blinde und gehörlose Menschen) und kann in der OKJA ebenso wie in anderen pädagogischen Kontexten eingesetzt werden.
Aktuelles

ANSPRECHPARTNERIN

Sarah König
Projektkoordinatorin
„Vielfalt – wir leben sie!“ & Prävention (sexualisierter) Gewalt/Landeskinderschutzgesetz NRW

E-Mail: sarah.koenig@agot-nrw.de
Telefon: 0211/966 616 89
Mobil: 0178 1563036